Wie bei der Mode und den Frisuren ändern sich auch bei den Bärten die Trends sehr häufig. Regelmäßig informieren wir euch, welche Bärte gerade Trend sind. Ob ihr diesen dann hinterherrennt bzw. hinterherrasiert, ist natürlich euch überlassen. Aber so seid ihr auf jeden Fall schon mal informiert, was gerade ganz angesagt ist und mit welchem Trend-Bart ihr auf jeden Fall „en vogue“ seid.

Der Schnurrbart ist der Trend schlechthin

Nicht nur bei immer mehr Fußballern wie Joshua Kimmich tragen ihn – den Schnurrbart. Für den einen oder anderen mag er befremdlich aussehen und eher an die Luden aus längst vergangenen Zeiten erinnern. Aber er ist zurück. Der Klassiker aus den 20er Jahren, der in den vergangenen rund 100 Jahren immer mal wieder ein Revival feierte und dann wieder quasi völlig vom Erdboden verschwand, ist in den Gesichtern der Männer dieser Welt zurück.

Der Vorteil des Schnurrbartes ist, dass er – dadurch, dass er immer wieder komplett in der Versenkung verschwunden ist und nur bei einigen „Alt-Hippies“ und „in den 80ern Verbliebener“ noch zu sehen war – quasi noch nicht abgenutzt ist. Man hat ihn sich noch nicht übergesehen, da er nicht seit zahllosen Jahren die Männergesichter überall dominiert und damit auch überall zu sehen ist. So sorgt der Oberlippenbart auch heute noch für einen neuen Look und ein elegantes Aussehen – wenn er denn richtig gepflegt ist.

Der Schnurrbart kann zudem in verschiedenen Formen und Längen getragen werden. Möglich ist z. B. das Zwirbeln der Bartenden für einen noch individuelleren Look, der dann aber auch zum Typ und dem restlichen Stil passen muss. So kann er in verschiedenen Längen geschnitten werden, was am besten mit einem richtig guten Bartschneider passiert.

ZZ-Vollbart zu Ehren einer bekannten Band

Der Vollbart ist bereits seit einigen Jahren wieder im Trend. Allerdings ist das schon wieder so lange, dass er bereits wieder auf dem absteigenden Ast ist – zumindest in seiner klassischen Form. In 2019 kommt der ZZ-Vollbart voll in den Trend. Was diese besondere Form auszeichnet? Das erklären wir euch gerne…

Der ZZ-Vollbart hat seinen Ursprung bei den Mitgliedern der Band ZZ-Top. Die Herren trugen damals zu ihrer Hochzeit lange und dichte Bärte, die die sonst üblichen Vollbärte in ihrer Länge deutlich übertrumpften. Das sorgte damals natürlich für ordentlich für Aufmerksamkeit – und 2019 für einen neuen Bart Trend.

Tragen sollten Sie diese lange Form des Vollbarts allerdings nur, wenn Sie ein eher herzförmiges Gesicht und eine ausreichend dichte Gesichtsbehaarung aufweisen können. Sonst kann der Look schnell albern aussehen. Und mindestens genauso wichtig ist, dass Sie den Bart auch regelmäßig pflegen. Wenn Sie denken, dass ihr die Haare einfach nur wachsen lassen braucht und damit euren Elektrorasierer in Rente schicken könnt, habt ihr euch leider geschnitten. Denn nur, wenn der Bart gepflegt wird, sieht er auch wirklich gut aus und ist ein Trend-Bart. Das bedeutet, dass ihr den Bart regelmäßig stutzen und in Form bringen müsst. Auch das Rasieren der Halspartie ist ein Muss, damit der ZZ-Vollbart nicht nach verwahrlostem Landstreicher, sondern nach hippem Trendsetter-Bart ausschaut.

Der 3-Tage-Bart bleibt

Seit Jahren nicht totzukriegen ist der 3-Tage-Bart. Auch 2019 ist er einer der Trends. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich ist der 3-Tage-Bart ein echter Allrounder, der gut ausschaut und sowohl zum lässigen Streetwear-Look als auch zum feinen Zwirn blendend passt.

Zudem ist der 3-Tage-Bart eben auch sehr einfach „gemacht“. Der Bart wird einfach wenige Tage wachsen gelassen. Darauf zu achten ist, dass alle Stoppeln in etwa gleich lang sind. Zudem kann er mit einem Bartschneider in Form gebracht werden, indem die Kanten glattgezogen und die übrigen Bereiche glatt rasiert werden – wenn ihr das denn so wünscht. Dies verleiht dem 3-Tage-Bart noch etwas mehr Kontur und lässt ihn gepflegter aussehen, da bei vielen Männern gerade in Richtung obere Wangen und unterer Hals der Bartwuchs recht ungleichmäßig ausläuft und punktuell noch einzelne Barthaare verstreut wachsen.

Ein weiterer Vorteil des 3-Tage-Barts ist seine Wandelbarkeit. Er kann einfach durch wenige Tage warten in einen längeren 6-Tage-Bart oder gar einen 9-Tage-Bart wachsen. Soll dies nicht der Fall sein, muss er hingegen regelmäßig mit einem Barttrimmer auf die entsprechende Länge von wenigen Millimetern gestutzt werden.

Schifferkrause und Chin Strap

Zwei weitere Trends sind die Schifferkrause und der Chin Strap. Beides sind Bärte, die entlang der Kinnlinie verlaufen. Während die Schifferkrause lang und dicht ist und einen leicht asymmetrischen Wuchs aufweist, wirkt sie kernig, derb und markant – etwas für selbstbewusste Kerle, die auch kräftig anpacken können.

Der Chin Strap ist hingegen nur ein sehr dünner Streifen. Wangen und Hals werden komplett rasiert, sodass eben nur ein schmaler Streifen an der Kinnlinie übrig bleibt. Dieser Look gibt dem Gesicht einen weicheren und gefühlvolleren Look, wirkt aber auch leicht verwegen. Positiv ist, dass beide Bartformen zu allen Gesichtsformen passen, sodass sie für jeden Mann, dem dieser Look gefällt, prinzipiell geeignet sind.

Der Gegentrend: die Glattrasur

Ist das nun ein Bart Trend oder nicht? Also ein Trend ist es auf jeden Fall. Aber ein Bart eben nicht. Wovon wir sprechen: der Glattrasur. Es ist der Gegentrend zu den ganzen Bart Trends, denn hier ist nichts mit Stoppeln in irgendeiner Form an irgendwelchen Stellen im Gesicht.

Bei der Glattrasur werden einfach alle Barthaare im Gesicht entfernt. Dies gelingt am besten mit einem richtig guten Rasierer. Ob der nun elektrisch oder nass ist, hängt auch von euren Vorlieben ab. Das dürft ihr selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass es sich um einen wirklich guten Rasierer handelt. Denn auch bei einer Glattrasur gilt, wie bei jedem anderen Bart Trend auch: Gut aussehen tut ein Bart (oder eben keiner) in der Regel nur, wenn er gepflegt ist. Das bedeutet, dass ihr ihn regelmäßig stutzen und in Form bringen solltet. Auch das eine oder andere Pflegeprodukt tut dem Barthaar gut. Weitere Informationen findet ihr in unserem Ratgeber zum Thema Bartpflege.

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