Auf unserer Seite stellen wir euch verschiedene Varianten der Rasur vor. Denn es gibt durchaus einige Möglichkeiten, wie ihr eurer Gesichtsbehaarung zu Leibe rücken könnt. In diesem Ratgeber geben wir euch einen Überblick über die verschiedenen Rasiermethoden und einen Vergleich ihrer Vor- und Nachteile. So könnt ihr euch bestens informieren, welche Methode die richtige für euch ist.

Das Rasiermesser


Das klassische Rasiermesser ist eine der klassischsten Arten der Rasur. Früher wurden einfach die Messer, die man ohnehin dabei hatte und für viele andere Dinge nutzte, auch zum Rasieren verwendet. Erst später kam dann das klassische Rasiermesser auf, das auch heute noch einen althergebrachten Charme versprüht. Eingesetzt wird das Rasiermesser für die Nassrasur, also mit Wasser und Rasierschaum.

Die Rasur mit einem Rasiermesser ist nicht ganz ungefährlich, da ihr mit einer scharfen und ungeschützten Klinge direkt über das Gesicht fahrt. Daher sind Übung, Geschick sowie Ruhe und Zeit unabdingbar für eine Rasur mit einem Rasiermesser. Beherrscht ihr die Rasur mit einem Rasiermesser, ist dies eine der gründlichsten Arten, um Barthaare zu rasieren. Allerdings benötigt ihr hierfür etwas Übungszeit, um die Technik zu beherrschen. Währenddessen kommt es immer mal wieder zu Schnittverletzungen, wenn ihr euch ungeschickt anstellt. Seid ihr eher der hektische Rasierer, solltet ihr von dieser Methode Abstand nehmen. Zelebriert ihr hingegen die Rasur gerne, ist das Rasiermesser eine tolle Variante der Rasur. Weitere Informationen findet ihr in diesem Ratgeber.

Der Rasierhobel


Eine weitere klassische Methode für die Rasur von Männergesichtern ist der Rasierhobel. Prinzipiell geht diese Methode bis in die Steinzeit zurück, in der vom Wasser in Flüssen geschärfte Steine genutzt wurden. Die alten Griechen bauten dann spezielle Vorrichtungen, um spitze und scharfe Steine darin einzuspannen. Diese wurde dann im 19. Jahrhundert zum heutigen Rasierhobel weiterentwickelt.

Auch mit dem Rasierhobel wird nass rasiert, also unter Verwendung von Schaum und Wasser. Der Rasierhobel besteht aus zwei Komponenten: dem eigentlichen Hobel als Griff sowie den Rasierklingen, die in den Hobel eingespannt werden. Die Klingen stehen dann etwas hervor, um beim Fahren über das Gesicht für das Stutzen der Barthaare zu sorgen. Fahrt dann mit dem Rasierhobel in etwa in einem 30-Grad-Winkel über das Gesicht, um mit der Klinge möglichst alle Haare zu erfassen. Allerdings erfordert auch der Rasierhobel einiges an Übung. Die Verletzungsgefahr ist auch hier gegeben, aber ist nicht ganz so hoch wie beim Rasiermesser. Denn auch hier ist die Klinge nicht geschützt, so wie es bei einem klassischen Nassrasierer der Fall ist. Habt ihr einmal einen Rasierhobel gekauft, ist die Rasur damit sehr günstig. Denn die Rasierklingen als Ersatz sind bedeutend günstiger als die der Systemrasierer für die Nassrasur.

Der Einwegrasierer


Viele kennen den Einwegrasierer aus Hotels, wo diese als Service für den Gast angeboten werden. Theoretisch könnt ihr den Einwegrasierer aber auch zuhause für die Rasur verwenden. Rasiert wird dann ganz klassisch nass, also mit Rasierschaum und Wasser. Die Handhabung ist ebenfalls ganz klassisch, also so, wie ihr auch mit einem System-Nassrasierer der bekannten Hersteller wie Gillette und Wilkinson rasieren würdet.

Allerdings haben Einwegrasierer doch einige entscheidende Nachteile. Zum einen sind diese in der Regel nicht so ausgereift wie die besten Nassrasierer aus unserem Test. Damit ist die Rasur entweder nicht so gründlich oder es gibt ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Zum anderen ist die Rasur mit Einwegrasierern auch teuer und wenig umweltfreundlich. Die Modelle werden in der Regel nach einer Rasur, spätestens nach der dritten oder vierten Rasur weggeworfen. Denn ist die meist nur eine verbaute und nicht austauschbare Klinge stumpf. Dabei schmeißt ihr dann also den kompletten Rasierer weg, statt nur die Klingen zu tauschen, wie es bei einem Systemnassrasierer der Fall ist. Das verursacht viel Abfall in Form von Plastikmüll, was nun wahrlich nicht gut für die Umwelt und auch nicht wirklich zeitgemäß ist. Und zum anderen ist die Verwendung von Einwegrasierern auch noch teuer, da ihr ständig neue kaufen müsst. Daher ist diese Methode aus unserer Sicht nicht wirklich zu empfehlen, höchstens mal für eine Nacht im Hotel ok.

Die Nassrasierer


Die Systemnassrasierer von Gillette, Wilkinson und Co sind heute die am meisten genutzten Rasierer, wenn es um die Nassrasur geht. Sie gibt es in verschiedenen Ausführungen mit meist 3 bis 5 Klingen. Zudem haben sie je nach Preisklasse und Modell noch unterschiedliche „Sonderausstattungen“ wie bewegliche Klingenhalterungen, eine Vibrationsfunktion mit Akku etc. Habt ihr einmal einen Nassrasierer gekauft, könnt ihr die Klingen nachkaufen und austauschen. Allerdings sind diese meist nicht ganz günstig, halten dafür aber meist auch einige Rasuren. Letztendlich ist, wie ihr in unserem Kostenvergleich seht, die Nassrasur mit einem Systemnassrasierer trotz geringerer Anschaffungskosten am Ende sogar teurer ist als eine elektrische Rasur.

In unserem Nassrasierer Test hat uns der Gillette Fusion ProGlide Rasierer am meisten überzeugt. Er rasiert sehr gründlich und ist zudem auch noch sehr hautfreundlich. Zudem gibt es ihn auch als vibrierende Version Gillette Fusion ProGlide Power. Von Konkurrent Wilkinson können wir euch den Sword Hydro 5 empfehlen, der in unserem Vergleich am Ende einen soliden fünften Platz belegt hat.

Die elektrische Rasur


Die Alternative zur Nassrasur ist die elektrische Rasur. Auch die thematisieren wir sehr ausführlich auf unserer Webseite. Unterschieden wird hierbei in zwei Systeme: den Folienrasierer, der von Braun favorisiert wird, sowie der Rotationsrasierer, der vor allem von Philips eingesetzt wird. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, wobei wir die Folienrasierer eher bevorzugen. Aber das ist auch Geschmackssache.

Letztendlich ist die elektrische Rasur die einfachste und schnellste Methode, um die Barthaare loszuwerden. Die Verletzungsgefahr ist minimal, zudem ist das Rasieren schnell erledigt. In der Regel ist sie nicht ganz so gründlich wie die Nassrasur, erfordert aber eben kein Wasser und keinen Schaum und ist damit zügiger erledigt. Die elektrische Rasur ist also perfekt für die schnelle Rasur zwischendurch. Hierfür können wir euch unter anderem unseren Testsieger Braun Series 9 9290cc empfehlen.

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