Produktbewertung

Rasur

Verarbeitung

Hautschonend

Preis-/Leistung

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Vakuum ist schon eine faszinierende Sache. Ein Raum komplett leer, nicht einmal Luft ist in ihm enthalten. Diesen Zustand macht sich auch der Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 zunutze, allerdings nicht ganz so extrem wie ein richtiges Vakuum. Euch bleibt also noch Luft zum Atmen, wenn ihr mit diesem Bartschneider zugange seid. Das Vakuum soll nur die Bartstoppel wie ein Staubsauger aufsaugen und damit für mehr Ordnung im Waschbecken sorgen. Ob allerdings auch der Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 noch Luft bekommt, wenn wir ihn in unserem Bartschneider Test durch die Mangel gedreht haben, bleibt abzuwarten. Genau das erfahrt ihr in meinem Philips Vakuum Bartschneider BT7090/32 Test!

Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 kompakt

Wer es vor Spannung kaum aushalten kann, erfährt hier die wichtigsten Vor- und Nachteile des Philips Vakuum Bartschneider Series 7000 BT7090/32 auf einen Blick, bevor ihr dann direkt nach unten zum Fazit springen könnt:

Vorteile

  • Vakuumsystem
  • 3-Tage-Bart-Funktion
  • Längen von 1 mm bis 18 mm
  • kurze Ladezeit und ausdauernder Akku

Nachteile

  • kleine Schwächen beim Vakuumsystem
  • nicht unter Wasser zu reinigen
  • kein Haarschneider

Lieferumfang des Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32:

  • Philips Vakuum Bartschneider BT7090/32
  • Bartkammaufsatz
  • Detailkammaufsatz
  • Reinigungsbürste
  • Aufbewahrungstasche

 

Design und Ausstattung

Die Vorschusslorbeeren sind schon einmal hoch für den Philips Vakuum Bartschneider BT7090/32 aus der Series 7000. Denn mit Vakuum arbeitet sonst kaum ein Bartschneider – oder genauer gesagt kein mir bekannter. Wer jetzt auch beim Design ein megamodernes, fast schon spaciges Gerät erwartet, wird allerdings schon etwas enttäuscht. Keine Frage, der Philips Bartschneider sieht gut aus. Aber als super modern und abgehoben würde ich das Design eher nicht bezeichnen. Eher so, wie man es von einem klassischen Barttrimmer erwarten würde. Da kann dann auch die Vakuum-Technologie nichts daran ändern.

Nachdem das Design etwas sein Fett wegbekommen hat – aber nur ein klein bisschen, weil es nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat – , kommt nun der Lieferumfang genauer unter die Lupe. Im Karton, den Amazon im Tausch gegen rund 100 € zu mir geschickt hat, steckt neben dem Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 selbst noch ein Ladekabel, ein Bartkammaufsatz, ein Detailkammaufsatz, eine Reinigungsbürste und eine Aufbewahrungstasche, die zum Beispiel für den Urlaub praktisch ist, aber auch für die heimische Lagerung genutzt werden kann. Der verbaute Lithium-Ionen-Akku wird mit dem Kabel in rund 60 Minuten geladen und steht dann für 75 Minuten Gewehr bei Fuß. Eine durchaus gute Ausdauer bei kurzer, aber in meinem Bartschneider Test durchschnittlicher Ladezeit – das nenne ich mal ein gutes Verhältnis aus Lade- und Nutzungszeit.

Nicht enthalten ist so etwas wie eine Ladeschale oder ein Ständer, mit dem man das Gerät aufstellen und zeitgleich laden kann – Schade! Damit muss das Gerät quasi in einem Regal oder Schrank verschwinden, da es nicht so wie zum Beispiel der Philips Series 9000 HC9450/20 Bartschneider aufgestellt werden kann. Der sieht aber ohnehin auch besser aus, dient daher mehr als dekoratives Vorzeigeobjekt im heimischen Bad. Denn die moderne Vakuum-Technik, das Prunkstück des Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 von Philips, sieht man dem Gerät ohnehin nicht an, mal abgesehen von dem kleinen Schriftzug auf der Front. Als Statussymbol im Badezimmer dient er also eher weniger… Trotzdem bin ich ein Fan davon, dass die Geräte auf ihren Ständern dekorativ auf meinem Badeszimmerschrank stehen – das kann dieser hier leider nicht…

 

Die Schneideleistung

Aber wir wollen ja auch nicht mit dem Rasierer angeben, sondern mit dem Ergebnis, spricht der Rasur. Denn ein ordentlich gestutzter Bart sieht doch allemal besser aus als ein Wuschelbart. Fragt da mal die Frauenwelt… Die bevorzugen zwar meist komplett haarlose Gesichter, da diese beim Kuscheln und Küssen weniger kratzen. Aber es soll ja auch Frauen geben, die auf Bartträger stehen – meine leider nicht…

Kommen wir also zum Kerngeschäft eines Bartschneiders: der Schneideleistung. Wie alle anderen Geräte in meinem Bartschneider Test habe ich mir auch den Philips Bartschneider vom Typ Series 7000 BT7090/32 genauer angeschaut und selbst bei mir und vor allem an mir ausprobiert. An der Schneideleistung des Bartschneiders gibt es auch wahrlich nichts auszusetzen. Mit den 18 verfügbaren Längen von 1 mm bis 18 mm, die über das Philips ZoomWheel in 1 mm Schritten eingestellt werden können, sollte jeder die passende Länge für sich und seinen Bart finden. Die eingestellte Länge wird über das Multifunktionsdisplay angezeigt, so dass man diese immer sofort im Blick hat.

Die Rasur bzw. dessen Ergebnis mit dem Philips Bartschneider sind vollkommen in Ordnung, wie auch viele Kunden bei Amazon urteilen. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Die Turbotaste am Griff erhöht zudem kurzzeitig die Schneide- und Sauggeschwindigkeit, wenn es mal härter zugeht an der Front im eigenen Gesicht. Dank dem flexiblen Kamm passt sich der Bartschneider gut der Gesichtskontur an, so dass die Bedienung einfach und problemlos von der Hand geht. Auch Konturen lassen sich gut anpassen. Als Haarschneider ist das Gerät allerdings eher ungeeignet, wird von Philips aber auch nicht als solcher verkauft.

 

Vakuum kann Streit vermeiden

Aushängeschild und großer Pluspunkt des Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 ist ohne Wenn und Aber die Vakuum-Technik. Was auf den ersten Blick irgendwie übertrieben klingt, ist durchaus praktisch. Denn der Barttrimmer sorgt für einen Unterdruck in der Sammelkammer für die Bartstoppel unterhalb der Klingen. Hierdurch werden diese quasi magisch angezogen und landen so nicht im Waschbecken, sondern in dem dafür vorgesehenen Auffangbehälter – zumindest zum großen Teil. Der Behälter kann dann einfach über dem Mülleimer ausgeschüttet werden, indem die Plastikabdeckung aufgeklappt wird.

Ich höre jetzt schon den einen oder anderen Mann sagen: „So einen Quatsch brauche ich nicht!“. Aber fragt mal eure Frauen. Männer – ich schließe mich da nicht aus – sind ja nun meist nicht gerade die Putzmonster vor dem Herren. Also ich für meine Person muss zugeben, dass ich eher selten das Waschbecken nach dem Rasieren so gründlich ausspüle, dass keinerlei Bartstoppel mehr zurückbleiben. Sehr zum Ärger meiner Frau, was auch regelmäßig für die eine oder andere Diskussion sorgt. Während meiner Zeit mit dem Philips Series 7000 Vakuum Bartschneider BT7090/32 war dieser Ärger deutlich weniger, denn das Gerät saugt mehr oder weniger zuverlässig die meisten abgeschnittenen Barthaare auf, so dass tatsächlich deutlich weniger Stoppel ins Waschbecken fallen. Die sind dann für mich auch deutlich leichter wegzuspülen.

So ist dann nicht nur mein 3-Tage-Bart, übrigens dank 3-Tage-Bart-Funktion mit dem speziellen Dreitagebartkammaufsatz das Steckenpferd des Philips Bartschneiders, gepflegt, sondern auch meine Frau glücklich. Es gibt weniger Dreck im Waschbecken und damit auch weniger Ärger mit meiner Liebsten. Übrigens: die bereits angesprochene Plastikabdeckung ist in manchen Bewertungen bei Amazon ein Kritikpunkt, da diese angeblich nicht allzu stabil sein soll. Ok, zugegeben, mit einem Panzer würde ich auch nicht unbedingt darüber fahren. Wer sie aber vorsichtig und sachgemäß bedient, sollte eigentlich keine Probleme mit ihr bekommen. Ich hatte sie zumindest nicht…

 

Philips Vakuum Bartschneider BT7090/32 Fazit


Highlight des Philips Vakuum Bartschneider BT7090/32 ist zweifelsohne das Vakuumsystem. Wenn es so gut funktionieren würde, wie es der Hersteller verspricht, wäre das Gerät für mich als Putzmuffel und meine Frau als die darunter leidende Person im Haushalt mein absoluter Favorit. Leider finden aber doch noch vereinzelt Bartstoppeln einen Weg vorbei an dem anziehenden Luftstrom, so dass es immer noch zu Resten im Waschbecken kommt. Ok, die sind schnell weggespült. Streng genommen kann ich dann aber auch auf das Vakuum verzichten. Trotzdem finde ich die Idee hinter dem System gut, auch wenn es Abzüge in der B-Note gibt. Letztendlich tut der Philips Bartschneider aber genau das, was er soll: er stutzt, trimmt und schneidet zuverlässig Bärte. Besonders die 3-Tage-Bart-Funktion hat mir als Fan dieser Bartform gefallen. Leider ist das Gerät aber kein ausgewiesener Haarschneider, was mir als Fürsprecher multifunktionaler Geräte etwas missfällt.

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